Fleece vs. PrimaLoft

Material PrimaLoft® vs. Fleece

Um sich für die immer kälter werdenden Temperaturen zu rüsten und dabei nicht ins Schwitzen zu geraten, ist es wichtig, das richtige Material zu nutzen. Für die Übergangszeit sind deshalb funktionelle Jacken ein wichtiges Thema. Dabei rücken vor allem zwei Stoffe immer wieder in den Fokus: Fleece und PrimaLoft. Doch welches Material ist für welche Gelegenheit geeignet? Sind die Stoffe wasserabweisend bzw. atmungsaktiv und was sind im Allgemeinen die Vor- und Nachteile?

Fleece

Fleecejacke „KENSINGTON“ - Helly Hansen®
Fleecejacke „KENSINGTON“ – Helly Hansen®

Eines der wohl bekanntesten Materialien, wenn es um wärmende Funktionskleidung geht, ist Fleece. Durch seine hohe Atmungsaktivität und seine weiche, flauschige Beschaffenheit zählt er zu den beliebtesten Materialien für den Outdoor-Bereich. Heutzutage besteht Fleece hauptsächlich aus Baumwolle oder Polyester. Dabei gibt es verschiedenste Arten wie beispielsweise Softshell-Fleece oder Wellness-Fleece, welches besonders weich ist. Zudem werden die Jacken via zugeteilter Zahlen in unterschiedliche Qualitäten eingeteilt. Diese geben das Gewicht in Gramm pro Quadratzentimeter an. So ist die „Oxford light“ von Helly Hansen mit 159g/m² eine eher dünne Jacke, während die Fleece-Jacke „KENSINGTON“ von Helly Hansen mit 350g/cm eher zu den wärmeren Fleece-Jacken gehört.

Allgemein gilt: je höher die Zahl, desto dicker das Fleece, sprich umso besser hält der Stoff warm. Dank des elastischen und atmungsaktiven Materials ist die Fleecejacke besonders für bewegungsreiche Aktivitäten geeignet. Als dünne Zwischenjacke sorgt sie für ausreichend Wärme, ohne Hitzestau während die winddichten Eigenschaften auch eine Eignung als Außenjacke zulassen. Um bei der Arbeit draußen sowie im Dunkeln gesehen zu werden, gibt es auch Warnschutz-Ausführungen wie die Warn-Fleece-Jacke „Sheffield“ von Mascot.

PrimaLoft

Winterjacke "CHELSEA EVOLUTION" - Helly Hansen®
Winterjacke „CHELSEA EVOLUTION“ – Helly Hansen®

Im Gegensatz zum Fleece ist PrimaLoft etwas weniger bekannt, was es jedoch nicht weniger innovativ macht. PrimaLoft ist eine Kunstfaser, die durch ihre Beschaffenheit und Eigenschaften auch als künstliche Daune bezeichnet wird. Die kleinen Luftkissen dienen der wärmespendenden Isolation und Sie werden in Jacken, Hosen sowie auch Schlafsäcken eingesetzt. Durch ihr gutes Wärme-Gewicht-Verhältnis zählt beispielsweise die Winterjacke „Chelsea Evolution“ von Helly Hansen zu den besten ihrer Klasse. Ein großer Pluspunkt ist, dass das Material aus bis zu 90% recyceltem Material besteht. Was PrimaLoft den entscheidenden Vorteil gegenüber der Daune beschert, ist die Isolationsfähigkeit in nassem Zustand. Verantwortlich dafür sind dünne Fasern liegt, welche den Wasserdampf nach außen, aber Wasser kaum eindringen lassen. So bleibt die Jacke atmungsaktiv und hält zudem trocken.

Fazit

Es ist schwierig, ein Material als Sieger aus diesem Zweikampf auszuwählen, da beide Stoffe für ihre Anwendungsbereiche gut sind. Sucht man eine dünne, atmungsaktive Jacke, welche auch als Zwischenjacke geeignet ist, so hat man mit Fleece die richtige Wahl. Bei ihr steht besonders die Wärmeisolation in Kombination mit der Atmungsaktivität im Vordergrund. Bei PrimaLoft hingegen stehen andere wichtige Merkmale im Vordergrund, wie vor allem die starke Komprimierbarkeit des Stoffes. Beispielsweise Jacken lassen sich auf ein geringes Packmaß zusammenlegen und nehmen in kürzester Zeit wieder ihre ursprüngliche Form an. Eine Alternative zur Jacke ist eine Weste, wie beispielsweise die „Utility Vest“ von Helly Hansen, die ganz einfach unter einer anderen Jacke getragen werden kann oder in bestimmte Jacken eingezipbar ist.  Durch das geringe Gewicht und die gute Wärmeisolation ist PrimaLoft nahezu unschlagbar, wenn es um das Wärme-Gewicht-Verhältnis geht.

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